-   Die Sayner Hütte   -

Die Krupp'sche Halle. 

Nach der Übernahme der Sayner Hütte durch Alfred Krupp, Essen, entstanden verschiedene neue Gebäude und Werkshallen. Als einziges markantes Gebäude blieb die Krupp'sche Halle bestehen. 

Dieses, in den Jahren 1908/1909 errichtete Gebäude, diente der maschinellen Bearbeitung der Eisengussstücke und im Zusammen­spiel mit den anderen Werksteilen, der Herstellung und Bearbeitung von Eisen- und Stahl-Endprodukten. Nach der umfangreichen Restaurierung seit Ende 2015 wurde die Kruppsche Halle am 28. April 2017 für Besucher eröffnet und dient seitdem als Besucherzentrum für das Denkmalareal und als Ausstellungs- und Veranstaltungssaal. 

(Texte überwiegend aus„ Wikipedia" übernommen) 

Die Gießhalle 

Die in den Jahren 1828 bis 1830 aus vorgefertigten gusseisernen Bauteilen errichtete Gießhalle ist heute ein europäisches Industrie­denkmal, dem am 27. August 2010 in einem Festakt der Titel „Historisches Wahrzeichen der Inge­nieurbaukunst" verliehen wurde. Sie gleicht einer dreischiffigen Basilika mit erhöhtem Mittelbau. Die ursprüngliche Halle mit 24 x 29 Metern und sechs Jochen wurde 1844 um vier Joche auf 43,30 Meter vergrößert. Das gesamte Tragwerk besteht aus Gusseisen. In der Apsis der Halle stand der Hochofen, der vom Hang aus beschickt wurde sowie zwei Flammöfen. 

© Thomas Naethe

© Thomas Naethe

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